Lichtenau-Asseln liegt unmittelbar zwischen dem Eggegebirge und dem Ostrand der Paderborner Hochfläche. An Asseln grenzen die Lichtenauer Stadtteile Hakenberg, Lichtenau, Grundsteinheim, Iggenhausen und Herbram. Die östliche Ortschaftsgrenze ist gleichzeitig Lichtenauer Stadtgrenze und die Kreisgrenze des Kreises Paderborn gegen den Kreis Höxter. Der Ort liegt 328 m über NN und hat eine Gesamtfläche von 10,88 qkm. Die Einwohnerzahl beträgt 473 (Stand: 30.06.2009) davon sind 241 männlich und 232 weiblich. Die erste urkundliche Überlieferung Asselns stammt aus dem Jahr 1015 und benennt die Ansiedlung "Aslan". Im Laufe der Geschichte gab es verschiedene Schreibweisen für den Ort.
Vor dem 1. Januar 1975 gehört damalige Gemeinde Asseln zum Amt Lichtenau (Westfalen) im Kreis Büren. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes an diesem Tage werden die meisten Gemeinden des Amtes Atteln mit den Gemeinden des Amtes Lichtenau und somit auch Asseln zur neuen Stadt Lichtenau (Westfalen) zusammengelegt und kommen mit dieser zum Kreis Paderborn. Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes Lichtenau und der Gemeinde Asseln ist die Stadt Lichtenau.
In den Jahren 1168 - 1190 erwarb der Erzbischhof von Köln ein Allod in "Asele". Später waren die Ritter von Heerse hier begütert. Dietrich von Heerse verkaufte 1447 seinen Gutshof in Asseln an die drei Brüder von Oeynhausen. Ein lokales Adelsgeschlecht der Herren von Asseln ist im hohen Mittelalter mehrfach bezeugt. Die mittelalterliche Siedlung unterstand kirchlich zunächst der Pfarrei Kerkdorp, dann aber seit dem frühen 14. Jahrhundert der Pfarrei Lichtenau nachdem die Pfarrechte nach dort übertragen worden waren.



