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Lichtenau

Lichtenau ist der zentrale Stadtteil von Lichtenau (Westfalen) in Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Paderborn. Die Ortschaft ist Sitz der Stadtverwaltung. Lichtenau ist weiterhin ein Teil der Region Bürener Land.

Die urkundliche Überlieferung der Stadt Lichtenaubeginnt erst im Jahre 1326 (Lechtenauwe). Im Rahmen der kommunalen Neugliederung wurde am 01.01.1975 die jetzige Stadt Lichtenau gegründet.

Lichtenau hat 2.598 Einwohner (Stand: 30. September 2009), davon 1.307 männlich und 1.281 weiblich.

Größe: 32,54 qkm - Höhe: 305 m über NN


Die mittelalterliche Burg Lichtenau

Gründung und Entwicklung der Stadt Lichtenau, die zum ersten Mal im Jahre 1326 n. Chr. schriftlich erwähnt wird, und damit auch der Bau der markanten Burg aus dem 14. Jahrhundert, hängen eng zusammen mit den grossen Fehden des ausgehenden Mittelalters und den daraus resultierenden Verwüstungen zahlreicher Orte. Viele Bürger aus den schutzlosen benachbarten kleinen Siedlungen siedelten sich in dem neu befestigten Lichtenau an, um unter der mächtigen Burg und ihren Herren Schutz zu suchen. Die Burg steht auf dem höchsten Punkt der Stadt und prägt zusammen mit der katholischen und der evangelischen Kirche auch heute das Stadtbild Lichtenaus.


Lichtenauer Pfarrkirche St. Kilian

Die Lichtenauer Pfarrkirche hat eine geradezu ideale Lage. Sie stellt eine Krönung des Stadtbildes da. Der Turm der Kilianskirche wurde von vornherein so gebaut, daß er mit dem die Kirche umgebenden Platz, der als Abschluß eine schützende Mauer erhielt, im Notfalle zugleich letzte Zufluchtsstätte sein konnte.

St. Kilian Mehr als 43 Meter erhebt sich der Turm über die Erde und wirkt deshalb noch wuchtiger, weil er auf einer sanften Erhöhung erbaut ist.

Zusammen mit Chor und Turm beträgt die Länge der Kirche 37,60 m bei einer Breite von 13,80 m. Der landschaftlichen Eigenart entsprechend hat man bei der Lichtenauer Pfarrkirche das System der Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen angewandt.

An das Mittelschiff schließt sich im Osten in gleicher Breite und Höhe ein quadratischer Chorraum an, dessen Kreuzgewölbe auf Eckdiensten ruht. Die Nordwand des Chores weist eine Mauernische auf, die durch eine handgeschmiedete Eisentür verschlossen ist In ihr wurden vor dem Sakristeianbau kirchliche Gefäße und Reliquien aufbewahrt.

 
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